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Besuch bei der Feuerwehr

 

 

 

Am 22. April machten sich 24 Schüler samt Lehrerin der Grundschule Erbshausen auf zum benachbarten Feuerwehrhaus. Dort angekommen wurden sie vom Kommandanten Thomas Janousch und vom Feuerwehrmann und Atemschutzgeräteträger Christian Kordmann empfangen. Auf die Frage von Janousch, was sie denn in der Schule schon alles in Sachen Feuer gelernt hätten, sprudelte es nur so aus den Drittklässlern heraus. Nur ein praktisches Thema stand noch aus: Das Anbrennen einer Kerze.

Auf Grund der guten Vorarbeit in der Schule und einer kurzen Einführung in das Thema, konnten die Schüler und Schülerinnen auch sofort damit beginnen. Für viele war es das erste Mal, dass sie überhaupt mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz in Berührung kamen und eine Kerze anzündeten. Andere dagegen waren fast schon „Alte Hasen“.

Anschließend ging es in die Fahrzeughalle. Dort lauschten die Kinder gespannt den Erklärungen der Fahrzeuge und Gerätschaften. Außerdem konnten sie noch live erleben, wie sich ein Atemschutzgeräteträger im Einsatzfall vor der Gefahr Feuer schützt und wie lange er braucht, um seine schützende Kleidung und sein Atemschutzgerät anzuziehen.

Fasziniert von der ganzen Ausrüstung, die Christian weiterhin zum Innenangriff mitführen muss, wurde auch ohne Murren die Schulpause geopfert. Nach zwei Schulstunden bedankten sich die Schüler und die Lehrerin für die vielen hilfreichen Informationen bei den beiden Feuerwehrmännern. Janousch bemerkte, dass es auch Ihnen viel Spaß gemacht habe und dass ihm vor allem die gute Mitarbeit beeindruckt hat.

 

Bilder

Alarmübung in Erbshausen-Sulzwiesen

 

 

 

 

„Übungsalarm für die Feuerwehren Erbshausen, Hausen und Rieden: Verkehrsunfall, PKW gegen Mauer, 2 Personen eingeklemmt, Rauchentwicklung in Scheune, Personen vermisst, Erbshausener Straße in Erbshausen.“

 

So lautete die Alarmmeldung am Dienstag, 21.04.15 um 19:16 Uhr. Unter den Augen des Bürgermeisters Bernd Schraud, KBI Michael Reitzenstein und der KBMs Matthias Olbrich, Norbert Groschup und Ullrich Burkard rückten die Ortsteilfeuerwehren umgehend aus, um Hilfe zu leisten.

 

Bei Ankunft des Erbhausen 47/1 bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Ein PKW war von der Hauptstraße abgekommen und hatte sich zwischen Scheune und Natursteinmauer verkeilt. In dem Fahrzeug saßen 2 bewusstlose Personen, die es zu retten galt. Des Weiteren konnte man auf der Anfahrt schon erkennen, dass aus der Scheune starker Qualm austrat.

Deshalb gab der Gruppenführer den Befehl eine Wasserversorgung aufzubauen und eine Menschenrettung unter Atemschutz in der Scheune durchzuführen. Gleichzeitig baute die Besatzung des Erbshausen 11/1 die Verkehrsabsicherung auf. Die inzwischen eingetroffenen Kameraden aus Hausen unterstützten bei der Rettung der zwei Personen aus dem verunfallten PKW. Zudem schufen sie einen zweiten Zugang in die Scheune. Die Riedener Wehr baute eine zweite Wasserversorgung auf und ging zum Außenangriff vor.

 

 

 

Der erste Atemschutztrupp aus Erbshausen fand beim Innenangriff einen weiteren PKW in der Scheune. Unter diesem war eine Übungspuppe eingeklemmt, die es zu befreien galt. Über Funk forderte der Trupp Unterbaumaterial, sowie Schere und Spreizer an. Daraufhin ging ein zweiter Atemschutztrupp mit den angeforderten Geräten über die zweite Zugangsöffnung vor. Die Herausforderung für die beiden Atemschutztrupps lag nun darin unter starker Sichtbeeinträchtigung die Rettungsgeräte zu bedienen und die Übungspuppe zu befreien. Im gleichen Zug fand der zweite Atemschutztrupp in der Scheune eine Gasflasche, die es zunächst zu Kühlen und aus dem Gefahrenbereich zu bergen galt. Mittels Spreizer wurde das Auto anschließend angehoben und die Übungspuppe befreit.

 

Clever gingen die Erbshäuser und Häusener bei der Rettung der 2 bewusstlosen Personen aus dem verunfallten PKW an der Mauer vor. Vom Übungsleiter und Kommandant Thomas Janousch war eigentlich eine Dachabnahme mit dem 2. Rettungssatz des Hausen 42/1 geplant gewesen. Die Kameraden befreiten die verunfallten Personen allerdings anders: Mit dem Federkörner schufen sie am hinteren Fenster einen ersten Zugang. Glücklicherweise ließ sich dann ebenfalls die hintere Türe öffnen. Anschließend konnten sie die Fahrer- und Beifahrersitze nach hinten kurbeln und die Personen so ohne größeren Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät befreien.

 

Um 19:44 Uhr konnte durch den Einsatzleiter Übungsende gemeldet werden. In der Abschlussreflexion wurden vor allem die schnellen Anfahrtszeiten aller drei Wehren, sowie die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen allen drei Ortsteilen der Gemeinde Hausen gelobt. Die drei Feuerwehren agierten als eine gemeinsame Einheit und jeder Feuerwehrmann bzw. jede Feuerwehrfrau unterstützte wo er nur konnte.

 

 

 

   

 

 

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Freitag, 23. April 2021

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